#dWP-VW.THINKTANK I Q4/2026

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ECB to Do ‘Everything in Its Power’ to Tame Inflation: Sleijpen (26.05.2027)
ECB to Do ‘Everything in Its Power’ to Tame Inflation: Sleijpen (26.05.2027)
The European Central Bank will do whatever is needed to bring consumer-price growth back to target, with officials to have much more information at June’s meeting as they formulate their plans, Governing Council member Olaf Sleijpen said.
ECB to Do ‘Everything in Its Power’ to Tame Inflation: Sleijpen (26.05.2027)
Kocher zu Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft - Kocher zu Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft (20.05.2026)
Kocher zu Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft - Kocher zu Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft (20.05.2026)
Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher hat im ZIB2-Interview über die Aussichten für Österreichs Wirtschaft gesprochen. Er betonte dabei Österreichs "relativ resiliente" Wirtschaft, hob aber die Rolle der für die Weltwirtschaft fatalen Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Krieges hervor.
Kocher zu Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft - Kocher zu Herausforderungen für Österreichs Wirtschaft (20.05.2026)
USA: Jobabbau befeuert Widerstand gegen KI (19.05.2026)
USA: Jobabbau befeuert Widerstand gegen KI (19.05.2026)
Der Jobabbau im Zuge des breiteren Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) geht weiter: Die britische Großbank Standard Chartered kündigte an, über 15 Prozent ihrer Stellen zu streichen und stattdessen auf KI-Agenten zu setzen. Meta, Mutterkonzern von Facebook, will ebenfalls Tausende Stellen streichen. Mittlerweile formiert sich in den USA starker Widerstand gegen KI und auch gegen die dafür nötigen Rechenzentren.
USA: Jobabbau befeuert Widerstand gegen KI (19.05.2026)
EU Expedites Start of US Trade Deal in Bow to Trump Demand (20.05.2026)
EU Expedites Start of US Trade Deal in Bow to Trump Demand (20.05.2026)
The European Union finalized the text of its long-delayed US trade deal after months of negotiations, clearing a major hurdle to ratifying the pact before President Donald Trump’s threatened deadline to impose higher tariffs.
EU Expedites Start of US Trade Deal in Bow to Trump Demand (20.05.2026)
KEYTOPIC#2.3 - Prepare for an AI jobs apocalypse (14.05.2026)
KEYTOPIC#2.3 - Prepare for an AI jobs apocalypse (14.05.2026)

Zusammenfassung:

  • Dringende Notwendigkeit eines Sicherheitsnetzes: Es wird davor gewarnt, dass eine "KI-Job-Apokalypse" bevorsteht, und die Regierungen werden aufgefordert, jetzt ein soziales Sicherheitsnetz aufzubauen, da es zu spät sein wird, wenn der Job-Einbruch bereits eingetreten ist.

  • Unvorhersehbarkeit des KI-Einflusses: Obwohl der technologische Fortschritt historisch die Gesamtnachfrage nach menschlicher Arbeit nicht beeinträchtigt hat, sind die aktuellen leistungsstärksten KI-Modelle anders und entwickeln sich rasant. Es wird davor gewarnt, die Befürchtungen zu ignorieren, da die Gesellschaft am Rande einer tiefgreifenden Umverteilung von Ressourcen und politischem Umbruch stehen könnte.

  • Potenzial für wirtschaftliche Ungleichheit und Unruhen: KI könnte Menschen unwirtschaftlich machen, ähnlich wie Pferde im Zeitalter des Autos, was dazu führt, dass Einkommen hauptsächlich oder vollständig an Kapitalbesitzer fließt. Selbst wenige Entlassungen, insbesondere von politisch einflussreicheren Büroangestellten, könnten eine starke Gegenreaktion auslösen und zu weit verbreiteten Unruhen führen.

  • Vorschläge für Regierungsmaßnahmen (ohne KI-Hemmung): Regierungen sollten den Wandel nicht hemmen, da KI enormes Potenzial für den menschlichen Fortschritt bietet. Stattdessen werden intelligente Steuerreformen vorgeschlagen (z.B. Abgaben auf Unternehmensgewinne, Erbschaftssteuern) sowie staatliche Lohnversicherungen und aktive Arbeitsmarktpolitik zur Anpassung der Arbeitnehmer.

  • Radikale Ideen und frühzeitige Intervention: Angesichts der möglichen Turbulenzen kommen radikale Ideen wie die teilweise Verstaatlichung von KI-Firmen oder Bürgerdividenden in den Vordergrund. Die Konzentration von Renten (Gewinnen) muss frühzeitig bekämpft werden, bevor die Macht der Kapitalbesitzer zu groß wird.

KEYTOPIC#2.3 - Prepare for an AI jobs apocalypse (14.05.2026)
ECB Must Act If Iran War Threatens Price Stability, Nagel Says (12.05.2026)
ECB Must Act If Iran War Threatens Price Stability, Nagel Says (12.05.2026)
The European Central Bank will continue analyzing the economy before deciding next month whether to raise interest rates, but policymakers must take action if the Iran war jeopardizes price stability, according to Governing Council member Joachim Nagel.
ECB Must Act If Iran War Threatens Price Stability, Nagel Says (12.05.2026)
KEYTOPIC#1.5 - Winners and Losers From Trump and Xi’s Two-Day Beijing Summit (15.05.2026)
KEYTOPIC#1.5 - Winners and Losers From Trump and Xi’s Two-Day Beijing Summit (15.05.2026)
Donald Trump got the pageantry he craved during his trip to China. But the US president concluded the summit largely where he began, receiving little help from his “friend” Xi Jinping in dealing with a messy war in Iran and a challenging political climate at home.
Xi’s people managed to outmaneuver the White House on messaging, too: His remarks about Taiwan to Trump before the conclusion of their initial bilateral meeting generated news coverage that led with Beijing’s position on the self-governing island. Trump told reporters during his return flight aboard Air Force One that he had made no commitments to Xi about Taiwan and would decide soon about a $14 billion arms sale to the island. When Xi asked him whether the US would defend Taiwan in a conflict, Trump said he responded by saying: “I don’t talk about that.”
KEYTOPIC#1.5 - Winners and Losers From Trump and Xi’s Two-Day Beijing Summit (15.05.2026)
Öl, Green Tech: Volle Kassen durch Iran-Krieg (12.05.2026)
Öl, Green Tech: Volle Kassen durch Iran-Krieg (12.05.2026)
Der Iran-Krieg geht von seinem Beginn an mit großer Disruption auf dem internationalen Energiemarkt einher. Vom explodierenden Ölpreis profitieren nicht nur Ölkonzerne. Auch die Green-Tech-Branche kann mit ihren Batterien, Solarpaneelen und E-Autos punkten. Besonders China fand hier neue, energiehungrige Kunden.
Öl, Green Tech: Volle Kassen durch Iran-Krieg (12.05.2026)
KEYTOPIC#2.2 - The jobs apocalypse: a (very) short history (14.05.2026)
KEYTOPIC#2.2 - The jobs apocalypse: a (very) short history (14.05.2026)

Zusammenfassung:

  • Widersprüchliche Erwartungen zur KI-bedingten Arbeitslosigkeit: Die breite Öffentlichkeit und einige KI-Führungskräfte sind äußerst pessimistisch und befürchten eine durch KI verursachte Massenarbeitslosigkeit von bis zu 10-20%. Demgegenüber stehen Ökonomen, die den Arbeitsmarkt als dynamisch betrachten und argumentieren, dass technologische Fortschritte zwar Arbeitsplätze verdrängen, aber gleichzeitig neue schaffen, was historische Daten und aktuelle niedrige Arbeitslosenquoten belegen.

  • Historische Beispiele widerlegen schnelle Job-Apokalypsen: Die Geschichte zeigt, dass sich neue Technologien nur langsam verbreiten und Arbeitsmärkte sich allmählich anpassen. Weder die Mechanisierung der Landwirtschaft noch die Industrielle Revolution führten zu einem abrupten und dauerhaften Zusammenbruch der Beschäftigung oder zu lang anhaltender Massenarbeitslosigkeit.

  • Neubewertung der Industriellen Revolution ("Engels’ Pause"): Neuere Forschungen stellen die Annahme infrage, dass die Industrielle Revolution eine Zeit stagnierender Löhne und massiver Arbeitnehmerausbeutung war. Statt technologischer Verdrängung waren eher langsamere Produktivitätszuwächse und vor allem politische Faktoren wie Kriege und hohe Zölle für steigende Lebenshaltungskosten verantwortlich, die die Kaufkraft der Arbeiter schmälerten.

  • Merkmale einer wirklich beispiellosen KI-induzierten Arbeitsplatzkrise: Eine tatsächliche, beispiellose KI-bedingte Job-Apokalypse würde sich durch einen starken Produktivitätsanstieg bei gleichzeitig schwachem Reallohnwachstum, massiv steigenden Unternehmensgewinnen und weitreichenden, sektorenübergreifenden Arbeitsplatzverlusten bemerkbar machen.

  • Die Rolle von Rezessionen bei Arbeitsmarktveränderungen: Sollte es zu gravierenden Umbrüchen kommen, würden sich diese wahrscheinlich in Rezessionen manifestieren, da Konjunkturabschwünge unproduktive Arbeitsplätze beseitigen und Unternehmen zu radikalen Anpassungen zwingen, wodurch Kapital und Arbeitskräfte in produktivere Bereiche verlagert werden.

KEYTOPIC#2.2 - The jobs apocalypse: a (very) short history (14.05.2026)