#dWP-VW.THINKTANK I Q4/2026

#dWP-VW.THINKTANK I Q4/2026

Europe Is In a Dangerous Place. It’s On the Trump-Xi Menu (24.09.2026)
Europe Is In a Dangerous Place. It’s On the Trump-Xi Menu (24.09.2026)
“If we’re not at the table, we’re on the menu,” was Mark Carney’s warning to fellow “middle powers” earlier this year. Looking at this week’s US-China summit, the European Union will know exactly what the Canadian leader was getting at.
Europe Is In a Dangerous Place. It’s On the Trump-Xi Menu (24.09.2026)
ASML Executive Says Europe’s Biggest Firm Has No Sales in Europe (22.09.2026)
ASML Executive Says Europe’s Biggest Firm Has No Sales in Europe (22.09.2026)
A top executive at ASML Holding NV, Europe’s most valuable company, said it isn’t selling any of its chipmaking machines on the continent and that the region risks getting left behind as the US, China and India invest heavily in developing their domestic semiconductor industries.
ASML Executive Says Europe’s Biggest Firm Has No Sales in Europe (22.09.2026)
ASML Executive Says Europe’s Biggest Firm Has No Sales in Europe (22.09.2026)
ASML Executive Says Europe’s Biggest Firm Has No Sales in Europe (22.09.2026)
A top executive at ASML Holding NV, Europe’s most valuable company, said it isn’t selling any of its chipmaking machines on the continent and that the region risks getting left behind as the US, China and India invest heavily in developing their domestic semiconductor industries.
ASML Executive Says Europe’s Biggest Firm Has No Sales in Europe (22.09.2026)
LEITARTIKEL#1 I The trickle down economics of the ai boom (17.09.2026)
LEITARTIKEL#1 I The trickle down economics of the ai boom (17.09.2026)

Zusammenfassung:

Gerne, hier sind die Aufzählungspunkte mit Überschriften, die die Kernbotschaft jedes Punktes zusammenfassen:

  • KI-Boom treibt BIP und Konsum in Taiwan & Südkorea an: Der KI-Boom hat bereits deutliche positive Auswirkungen auf die Wirtschaft in Taiwan und Südkorea gezeigt, insbesondere durch stark steigende Exporte und eine Belebung des privaten Konsums. Südkoreas BIP-Wachstum erreichte 4 % und Taiwans beeindruckende 12 %.

  • Taiwans Wirtschaft profitiert durch TSMC und breite Lohnsteigerungen: In Taiwan ist der wirtschaftliche Aufschwung besonders ausgeprägt, angetrieben durch TSMC, den führenden Hersteller von KI-Chips. Das Unternehmen steigerte seine Produktion und Investitionen massiv, was zu einer Zunahme der realen Anlagebildung um fast 40 %, einem Anstieg der Beschäftigung im Elektroniksektor und breiteren Lohnsteigerungen führte.

  • Taiwan verteilt KI-Gewinne an Bürger durch Sozialleistungen: Die taiwanesische Regierung plant, die steigenden Steuereinnahmen aus dem Technologiesektor für Sozialleistungen zu verwenden, darunter eine "KI-Dividende" für Bürger und erhöhte Sozialausgaben, um sicherzustellen, dass die Vorteile des Booms allen zugutekommen.

  • Südkorea: Engere Verteilung der KI-Vorteile, Lohnwachstum stagniert: In Südkorea ist die Lage weniger eindeutig, da der Exportanstieg hauptsächlich auf höhere Chip-Preise und nicht auf Produktionsmengen wie in Taiwan zurückzuführen ist. Die unmittelbaren Vorteile beschränken sich auf einen kleineren Teil der Arbeitskräfte in der Chipindustrie und die Aktionäre, während das durchschnittliche Lohnwachstum unter dem Vor-Pandemie-Niveau liegt.

  • Südkorea erwartet langfristige KI-Vorteile durch zukünftige Investitionen: Obwohl Südkorea derzeit noch keine breiten wirtschaftlichen Vorteile wie Taiwan erzielt, wird erwartet, dass zukünftige Investitionen von Samsung und SK Hynix in die Produktion sowie staatliche Investitionen in Infrastruktur und Bildung zu langfristigeren und nachhaltigeren Produktivitätssteigerungen und breiteren Lohnzuwächsen führen werden.

LEITARTIKEL#1 I The trickle down economics of the ai boom (17.09.2026)
LEITARTIKEL#3 - Scott bessent should stop blaming the bond market (15.09.2026)
LEITARTIKEL#3 - Scott bessent should stop blaming the bond market (15.09.2026)

Zusammenfassung:

  • Ineffektive Interventionen: Die Anleihenrückkäufe von US-Finanzminister Scott Bessent, die die Kreditkosten senken sollen, sind im Vergleich zur gigantischen US-Staatsverschuldung von 40 Billionen Dollar winzig und damit unwirksam.

  • Funktionierender Markt: Entgegen Bessents Behauptung eines dysfunktionalen Marktes funktioniert der US-Staatsanleihenmarkt einwandfrei. Dies zeigt sich durch starke Nachfrage bei Auktionen (z.B. zweieinhalbfache Gebote für neue Anleihen), geringe Prämien für Kreditausfallswaps und einen niedrigen MOVE-Index.

  • Historisch normale Renditen: Obwohl die aktuellen Renditen hoch erscheinen, sind sie im Vergleich zu den Jahrzehnten vor 2007, als die durchschnittliche Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bei 5 % lag, nicht ungewöhnlich. Die 2010er-Jahre waren eher eine Phase ungewöhnlich niedriger Zinsen.

  • Hauptprobleme: Schulden und Inflation: Die eigentlichen Probleme sind die exzessive Neuverschuldung der USA (fast 2 Billionen Dollar oder 6,3 % des BIP im aktuellen Fiskaljahr) und die gleichzeitig verfolgte inflationsfördernde Politik, die den Wert bestehender Anleihen mindert.

  • Rationale Marktreaktion: Die Forderung der Anleger nach höheren Renditen ist eine rationale und angemessene Reaktion auf die hohe Staatsverschuldung und die inflationären Bedingungen, nicht ein Anzeichen für ein "Fieber" oder eine Fehlfunktion des Marktes. Die Lösung liegt in der Verlangsamung der Kreditaufnahme, nicht im Versuch, den Markt zu zwingen.

LEITARTIKEL#3 - Scott bessent should stop blaming the bond market (15.09.2026)
LEITARTIKEL#2 - Soaring bond yields gaping deficits and towering debts what could go wrong (16.09.2026)
LEITARTIKEL#2 - Soaring bond yields gaping deficits and towering debts what could go wrong (16.09.2026)

Zusammenfassung:

  • Rekordhohe Schulden bei steigenden Zinsen: Die Industrieländer sehen sich mit einer Staatsverschuldung von fast 110 % des BIP konfrontiert, während die Anleiherenditen auf den höchsten Stand seit über 15 Jahren gestiegen sind, was die Kreditkosten drastisch erhöht.

  • Massiv steigende Zinslast: Die jährlichen Zinszahlungen verschlingen bereits über 3 % des BIP in OECD-Ländern und fast 5 % in den USA. Bleiben die Kreditkosten auf dem aktuellen Niveau, könnten sich die jährlichen Zinszahlungen des US-Staates bis zum Ende des Jahrzehnts fast verdreifachen und 2,7 Billionen US-Dollar erreichen.

  • Veränderte Anlegerforderungen: Anleger fordern höhere Risikoprämien für langfristige Kredite, und der frühere "Komfortrendite", der US-Staatsanleihen besonders attraktiv machte, ist verschwunden. Dies, zusammen mit dem Rückzug traditioneller Käufer wie Zentralbanken und Pensionsfonds, macht die Staatsfinanzierung teurer.

  • Kurzfristige Verschuldung als Ausweg mit Risiken: Regierungen weichen auf kurzfristigere Anleihen aus, um die hohen Laufzeitprämien zu vermeiden. Dies führt jedoch dazu, dass ein großer Teil der Schulden (ein Drittel der OECD-Schulden bis 2028, fast die Hälfte bis 2030) früher fällig wird, was das Refinanzierungsrisiko in einem Umfeld steigender Zinsen erhöht.

  • Dringender Bedarf an fiskalischer Anpassung: Viele Länder, darunter Großbritannien, Italien, Frankreich und die USA, benötigen erhebliche Primärüberschüsse (bis zu 1,5 % des BIP), um ihre Schuldenquoten zu stabilisieren, liegen aber weit davon entfernt und verzeichnen hohe Primärdefizite, was eine schnelle Verschlechterung der Lage bedeutet.

The median yield on rich countries’ ten-year government bonds is above 4%, its highest in more than 15 years and roughly five times its average in 2015-21 (see chart 1).
5% in America (see chart 2).
LEITARTIKEL#2 - Soaring bond yields gaping deficits and towering debts what could go wrong (16.09.2026)
German Auto Workers Protest After VW Warning Deepens Gloom (21.09.2026)
German Auto Workers Protest After VW Warning Deepens Gloom (21.09.2026)
Tens of thousands of workers across Germany are staging protests on Monday, seeking protection for jobs and factories after Volkswagen AG slashed financial targets for a second time this year in the latest sign of the industry’s crisis.
German Auto Workers Protest After VW Warning Deepens Gloom (21.09.2026)
Wieder Zweidrittelmehrheit: Russland-Wahl verlief nach Putins Plan (21.09.2026)
Wieder Zweidrittelmehrheit: Russland-Wahl verlief nach Putins Plan (21.09.2026)
Bei der Duma-Wahl in Russland wird die Partei von Präsident Wladimir Putin, Geeintes Russland, laut ersten Ergebnissen erneut die Zweidrittelmehrheit erreichen. Das ist wenig überraschend, war bei der Parlamentswahl doch weder die einzige kremlkritische Oppositionspartei noch internationale Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachter zugelassen. Oppositionelle warfen der Wahlbehörde zudem vor, die Ergebnisse zu fälschen.
Wieder Zweidrittelmehrheit: Russland-Wahl verlief nach Putins Plan (21.09.2026)
Landtagswahlen in D: AfD und Linke siegen, CDU stürzt ab (21.09.2025)
Landtagswahlen in D: AfD und Linke siegen, CDU stürzt ab (21.09.2025)
Bei den Landtagswahlen in den deutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat es am Sonntag Siege für die Alternative für Deutschland (AfD) und die Linke gegeben. In Mecklenburg-Vorpommern überholte die AfD mit starken Zuwächsen die regierende SPD, die CDU scheiterte an der Fünfprozenthürde – erstmals bei einer Landtagswahl. In Berlin wurde die regierende CDU von der Linken überholt.
Landtagswahlen in D: AfD und Linke siegen, CDU stürzt ab (21.09.2025)