#dWP-VW.THINKTANK I Q4/2026

#dWP-VW.THINKTANK I Q4/2026

1522 bookmarks
Newest
FOMC Press Conference, June 17, 2026
FOMC Press Conference, June 17, 2026

VIDEOAUSSCHNITTE ZUR ZINSENTSCHEIDUNG/-PROGNOSE 01:08:40 I Wie lange kann die FED die zu hohe Inflation - über dem Zielwert - akzeptieren bzw. noch zu sehen, und wann muss die FED reagieren? 01:31:24 I Wenn die FED das Inflationsziel liefern will, warum hat sie heute nicht gemacht?

FOMC Press Conference, June 17, 2026
KEYTOPIC#1.2 - The Federal Reserve must soon give Donald Trump bad news (09.06.2026)
KEYTOPIC#1.2 - The Federal Reserve must soon give Donald Trump bad news (09.06.2026)

Zusammenfassung:

  1. Geänderte Wirtschaftslage: Die wirtschaftlichen Bedingungen in den USA haben sich seit der Ernennung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der Federal Reserve grundlegend geändert. Ursprünglich wurde er von Präsident Trump ernannt, um niedrigere Zinsen zu verfolgen, doch die Wirtschaft boomt nun mit einem starken Arbeitsmarkt und hohem BIP-Wachstum.

  2. Ansteigende Inflation: Die jährliche Inflation ist im Mai auf 4,2 % gestiegen, den höchsten Wert seit drei Jahren, hauptsächlich bedingt durch höhere Ölpreise. Dies ist problematisch, da die Inflation das Ziel der US-Notenbank seit über fünf Jahren übersteigt und die Gefahr besteht, dass sich die Inflationserwartungen der Öffentlichkeit verfestigen.

  3. Unglaubwürdige Argumente für Zinssenkungen: Warshs Argumente für niedrigere Zinsen, insbesondere dass künstliche Intelligenz einen Überfluss schaffen und die Inflation besiegen würde, wirken angesichts der Tatsache, dass KI-Euphorie und der Bau von Rechenzentren Konsum und Investitionen angekurbelt und möglicherweise die Inflation erhöht haben, unglaubwürdig.

  4. Begrenzte Wirkung der Bilanzreduzierung: Warshs Idee, die Anleihebestände der Fed zu reduzieren (quantitative Straffung), um Spielraum für Zinssenkungen zu schaffen, wird als minimal wirksam eingeschätzt und würde die Renditen langfristiger Anleihen kaum beeinflussen.

  5. Widerstand innerhalb der Fed: Etwa die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder der Fed stimmt Warshs Argumenten für Zinssenkungen nicht zu, was bedeutet, dass Zinssenkungen "definitiv vom Tisch" sind und die Zinsen im Laufe des Jahres eher steigen als sinken werden.

KEYTOPIC#1.2 - The Federal Reserve must soon give Donald Trump bad news (09.06.2026)
France’s Mistral in Funding Talks at About €20 Billion Valuation (12.06.2026)
France’s Mistral in Funding Talks at About €20 Billion Valuation (12.06.2026)
French startup Mistral AI is in talks to raise around €3 billion ($3.5 billion) at a valuation of roughly €20 billion, according to people familiar with the discussions, providing Europe’s artificial intelligence champion with a cash injection as it competes in a costly computing race against competitors in the US and China.
France’s Mistral in Funding Talks at About €20 Billion Valuation (12.06.2026)
ECB Governing Council Press Conference - 11 June 2026
ECB Governing Council Press Conference - 11 June 2026

VIDEOAUSSCHNITTE ZUR ZINSENTSCHEIDUNG/-PROGNOSE 17:27 I Welche anderen Optionen hat man besprochen, vielleicht eine höhere Zinsanhebung UND wie geht es weiter, welche Schritten können wir uns erwarten? 23:07 I Wie betrachtet die EZB die Dienstleistungspreiserhöhungen von 3% auf 3,5% - sieht sie hier schon mögliche Zweitrundeneffekte? Welche qualitativen Szenarien sieht die EZB für die weiteren Perioden aufgrund des /ausgehend vom Iran-Krieg(es)? 29:00 I Im Vorfeld haben Ökonomen von einer Zinserhöhung gewarnt - zu früh Zinsen zu erhöhen wie 2011 mit negativen Effekt auf Wachstum; sie sieht das die EZB? 36:00 I Lagarde sagte, es ist kein Vorausdenkender-/Sicherheits-Zinsschritt, was ist es dann? Der Start eines Zinserhöhungszyklus?

ECB Governing Council Press Conference - 11 June 2026
PRESSEKONFERENZ_11062026
PRESSEKONFERENZ_11062026
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Zentralbank der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die den Euro eingeführt haben. Unsere vorrangige Aufgabe ist es, Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten und so die Kaufkraft der gemeinsamen Währung zu erhalten.
Der Krieg im Nahen Osten belastet jedoch die Wirtschaftstätigkeit. Umfragen deuten insbesondere im Dienstleistungssektor auf eine Verlangsamung hin
Die Arbeitslosenquote betrug im April 6,3 % und liegt weiterhin nahe ihrem historischen Tiefstand.
Konsum dürfte der wichtigste Wachstumstreiber bleiben
Die höheren Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur dürften den öffentlichen Investitionen weiterhin zugutekommen
Reformen, die darauf abzielen, das Wachstumspotenzial des Euroraums zu erhöhen und die Energiewende zu beschleunigen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren, sind wichtiger denn je.
Die Teuerungsrate für Energie erhöhte sich leicht auf 10,9 %, nachdem sie im April bei 10,8 % gelegen hatte.
Andere Vorleistungen werden für Unternehmen jedoch teurer, weshalb diese davon ausgehen, dass sie ihre Verkaufspreise erhöhen werden.
Der EZB-Indikator für die Lohnentwicklung (Wage Tracker) und Umfragen zu den Lohnerwartungen deuten weiterhin darauf hin, dass das Lohnwachstum im Jahresverlauf nachlassen dürfte.
Durch den Anstieg der Energiepreise wird sich die Inflation im Laufe des Sommers weiter erhöhen und bis in die erste Jahreshälfte 2027 deutlich über dem Zielwert halten.
In der zweiten Jahreshälfte 2027 sollte die Inflation, gestützt durch fallende Energiepreise und eine langsamere Erhöhung anderer Preise, wieder zum Zielwert zurückkehren.
Je länger die Energiepreise auf hohem Niveau bleiben, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie die allgemeine Inflation durch indirekte Auswirkungen und Zweitrundeneffekte in die Höhe treiben.
Die Risiken für die Wachstumsaussichten sind abwärtsgerichtet. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf den Krieg im Nahen Osten, der das volatile weltweite Politikumfeld verschärft.
Das Wachstum könnte hingegen höher ausfallen, wenn sich die Wirtschaft und die Energiemärkte schneller als erwartet an die durch den Krieg im Nahen Osten verursachten Störungen anpassten oder wenn der Krieg rasch und nachhaltig beigelegt würde.
Die Risiken für die Inflationsaussichten sind aufwärtsgerichtet.
Dies könnte verstärkt werden und länger anhalten, wenn sich die höheren Energiepreise stärker als erwartet auf andere Preise und die Löhne auswirkten, wenn in der Folge die längerfristigen Inflationserwartungen anstiegen oder wenn es zu breiter angelegten Störungen der globalen Lieferketten käme.
Die Kosten der marktbasierten Fremdfinanzierung stiegen von 3,9 % im März auf 4,0 % im April. Die Zinsen für Bankkredite an Unternehmen und die Zinsen für Immobilienkredite lagen im April unverändert bei 3,6 % bzw. 3,4 %.
Das jährliche Wachstum der Bankkreditvergabe an Unternehmen erhöhte sich von 3,2 % im März auf 3,4 % im April.
Die Vergabe von Immobilienkrediten nahm im April erneut um 3,0 % zu.
PRESSEKONFERENZ_11062026
Geldpolitische Beschlüsse_11062026
Geldpolitische Beschlüsse_11062026
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Zentralbank der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die den Euro eingeführt haben. Unsere vorrangige Aufgabe ist es, Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten und so die Kaufkraft der gemeinsamen Währung zu erhalten.
Geldpolitische Beschlüsse_11062026
Fehlende Strukturreformen: WIFO, IHS skeptisch zu Doppelbudget (10.06.2026)
Fehlende Strukturreformen: WIFO, IHS skeptisch zu Doppelbudget (10.06.2026)
Skeptisch, dass das am Mittwoch präsentierte Doppelbudget auch hält, haben sich am Mittwoch die WIFO-Budgetexpertin Margit Schratzenstaller und IHS-Chef Holger Bonin gezeigt. Die angepeilte Budgetsanierung sei „auf Kante genäht“, so ihre Einschätzung. Auch Fiskalratschef Christoph Badelt glaubt nicht, dass das Budget hält. Viel weitgehendere und schnellere Entscheidungen fordern sie bei überfälligen Strukturreformen.
Fehlende Strukturreformen: WIFO, IHS skeptisch zu Doppelbudget (10.06.2026)