Zusammenfassung:
Donald Trump als größter Verlierer: Trotz seiner Behauptungen eines großen Sieges wird Donald Trump als der größte Verlierer des Krieges im Iran angesehen, da der Konflikt seine primären Kriegsziele (Sicherheit und Wohlstand im Nahen Osten, Sturz des Regimes, Verhinderung des Atomprogramms) nicht erreicht hat und die Oberflächlichkeit seiner Vision amerikanischer Macht offenbart wurde.
Fragiler Frieden und ungelöste Konflikte: Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran scheiterten an unüberbrückbaren Differenzen, unter anderem bezüglich des Libanon und der Öffnung der Straße von Hormus, was einen äußerst fragilen Waffenstillstand hinterlässt und die Gefahr eines erneuten Krieges birgt.
Verschlechterung der regionalen Sicherheit und gestärktes iranisches Regime: Der Krieg hat die regionale Sicherheit beeinträchtigt, indem der Iran neue Druckmittel geschaffen und die Schifffahrt im Golf bedroht hat. Trotz amerikanischer Angriffe ist das iranische Regime weiterhin an der Macht und hat einen Generationswechsel vollzogen, der die Islamischen Revolutionsgarden mit kriegstreiberischen Nationalisten stärkt.
Eskalierende nukleare Bedrohung: Der Konflikt hat die nukleare Bedrohung verschärft, da der Iran weiterhin hochangereichertes Uran besitzt und der Anreiz zum Bau einer Atombombe als Abschreckung zugenommen hat, was potenziell eine regionale nukleare Verbreitung fördern könnte.
Offenbarung von Schwächen der US-Macht und Strategie: Der Krieg zeigte, dass die USA ihre Stärke überschätzen, ihre Fabriken die Streitkräfte nicht schnell genug versorgen können, und dass die Missachtung internationaler Gesetze sowie eine übermäßige Fokussierung auf Feuerkraft ohne Strategie zu verfehlten Urteilen und keiner dauerhaften Überlegenheit führen.